Nordisch Filmproduction

       

Nordisch Film über Marco Bode

Seit fast einem Jahrzehnt unterstütze ich die Nordisch Filmproduction in Hamburg und den Nordisch Inhaber Michael Anderson bei der Entwicklung von Kinder-TV-Formaten. Alles begann mit Toggo United, der ersten Fußballshow für Kinder. Das war unsere erste gemeinsame Sendung im Auftrag von Super RTL. Wir produzierten vier Staffeln und erhielten für diese Idee auch den renommierten Kinderfernsehpreis „Emil“!

Schaut euch mal unser Kindershowreel an, da bekommt ihr einen tollen Eindruck von unseren Formaten … zum Beispiel von:

Toggo United (Super RTL)

Toggo United – Die Fußballschule (Super RTL)

Abenteuer Action (ZDF, KIKA)

Das große Bolzplatzduell (SWR, KIKA)

       

Showreel Kinderfernsehen Nordisch

In diesem Jahr haben wir das großartige Projekt „Romeo feat. Julia“ produziert. Aber darüber werde ich euch noch ausführlich berichten.

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The Football Club Social Alliance

Dieser Artikel ist erscheint am 6. August 2012 als meine Kolumne im Kicker Sportmagazin.

Solange die Bundesliga noch in den Startblöcken für die historische Jubiläumssaison steckt, hat man Zeit, sich mal mit zeitloseren Themen des Fußballs zu beschäftigen.

Immer mehr Fußballclubs engagieren sich im sozialen Bereich und sprechen auch darüber. Mein Club Werder Bremen ist in diesem Feld sicher ein Vorreiter. In diesem Jahr wurde das vielfältige Engagement in eine übersichtliche Struktur unter den Claim „Werder bewegt – lebenslang“ gestellt.

Besonders spannend ist dabei ein Projekt, mit dem ich auch persönlich in den vergangenen Monaten immer wieder zu tun hatte: The Football Club Social Alliance.

Angestoßen durch die Initiative von Gigi Oeri, der früheren Präsidentin des FC Basel, haben sich bislang fünf Fußballclubs aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengeschlossen, darunter neben dem FC Basel und Werder Bremen auch Bayer Leverkusen, Austria Wien und Hapoel Tel Aviv.

„Together we inspire“ ist der Claim der Alliance und will ausdrücken, dass hier Vereine, sonst Konkurrenten auf dem Platz, gemeinsam die verbindende Kraft und die Werte des Fußballs nutzen wollen, um jungen Menschen in Krisengebieten der Welt zu helfen.

Seit 2007 gab es Projekte zum Beispiel im Sudan, in Sri Lanka, Palästina oder zuletzt in Uganda. Dabei werden sogenannte „Young Coaches“, junge Erwachsene aus den Projektländern, im Bereich Fußballtraining und Organisation ausgebildet. Diese Coaches werden dann zu echten Multiplikatoren und Vorbildern, über die man Tausende Kinder und Jugendliche erreicht und sie außer im Fußball auch über Themen wie Gesundheit, Bildung, HIV-Prävention, oder Friedensarbeit informiert.

Ich weiß, dass es die mittelfristige Zielsetzung der Alliance ist, noch weitere Clubs zu gewinnen und sich dabei auch noch internationaler aufzustellen: Englische Clubs aus der Premier League sowie Vereine aus den Niederlanden zeigen im Moment großen Interesse. Außerdem sollen in Zukunft auch europäisch oder global aktive Unternehmen die Alliance in ihrer Arbeit unterstützen. Damit  könnten Spielräume erweitert aber auch die Aufmerksamkeit in der Gesellschaft für diese Idee gesteigert werden. Verdient hat sie es!

Vorlage Fußball

 

Es ist eine zentrale Idee dieses Blogs, vom Fußball zu lernen, von seinen Werten, von seinen Erfolgsfaktoren und zudem die Sprache des Fußballs zu verwenden, um Gedanken aus anderen Lebensbereichen zu veranschaulichen.

Angewendet auf die Businesswelt habe ich gemeinsam mit Business-Trainer Thomas Stammwitz (E>V) ein Vortrags- und Workshoptool entwickelt, mit dem wir erklären, was man im Business vom Fußball lernen kann.

Wie wird man zum „Winning Team“?

Was führt (meistens) zum Erfolg?

Warum brauche ich eine Vision?

Solche und viele weitere Fragen untersuchen wir an Beispielen im Fußball und Business. Dabei behaupten wir nicht, das Geheimnis für Erfolg gefunden zu haben, sondern eher beschreiben wir Konzepte und Ideen, die Erfolg im Fußball und im Business wahrscheinlicher machen.

Unser Spielfeld, auf dem wir uns bewegen sind 11 Erfolgsfaktoren, die in beiden Bereichen relevant sind. Und immer wieder verwenden wir sprachliche Analogien aus dem Fußball, um die Faktoren genauer zu erläutern!

Ziele

Teamgeist

Nie aufgeben

Einstellung

Führung

Spielfreude

Leidenschaft

Mut, Risiko

Flexibilität

Individuelle Fähigkeiten

Unser Vortrag dauert normalerweise 90 Minuten, allerdings machen wir daraus auch manchmal einen Tagesworkshop, zum Beispiel am Freitag in der Sportschule Barsinghausen für den Triebwerkshersteller MTU.

Das erste Buch

Kinder schreiben und malen für Kinder, das ist die Grundidee unseres Vereins Das erste Buch e.V., den wir vor mehr ungefähr zehn Jahren gegründet haben. Wir sind eine Gruppe von acht Bremern, eigentlich sehr heterogen, weil jeder einen ganz eigenen Hintergrund hat – aber homogen, weil es acht Männer sind.

In Bremen fing alles an, aber inzwischen gibt es jedes Jahr ein eigenes Erstes Buch auch in Bremerhaven, Oldenburg, in Essen, Osnabrück, Gütersloh und im Landkreis Leer. Kinder der dritten Klasse schreiben Geschichten zu einem Buchstaben des Alphabets und malen Bilder zu ihren Geschichten. Dann  wählen wir die schönsten Geschichten aus, machen daraus ein Buch und verschenken dieses Buch an alle Erstklässler der jeweiligen Stadt.

Jedes Kind, das eingeschult wird, bekommt also ein Buch geschenkt, wenn man so will, von den Autoren, ihren Paten, die dann schon zu den „alten Hasen“ in der vierten Klasse gehören!

In den vergangenen zehn Jahren haben wir so über 200.000 Bücher verschenkt und hoffentlich das Lesen, Vorlesen, Schreiben und Malen gefördert, aber vor allem viel Freude verbreitet. Finanziert wurde alles ohne öffentliche Mittel nur durch Spenden und Sponsoring.

Hier habe ich als Beispiel mal eine Geschichte aus Oldenburg aus dem vergangenen Jahr ausgewählt, geschrieben von Laurens:

Die lebendige Haltestelle

Ein Mann ging an einem Montagmorgen zur Arbeit, da hörte er in einer Seitenstraße eine Stimme. „Was mag das wohl sein?“, fragte ers ich. Er sah in die Seitenstraße, und jetzt sah er den Grund. da heulte eine Bushaltestelle.

Der Mann fragte die Haltestelle: „Warum heulst du?“. Die Bushaltestelle sagte: „Ich soll abgerissen werden (schluchz).“ „Aber wenn du reden kannst, kannst du bestimmt auch laufen und klettern, oder?“, fragte der Mann. Er hieß übrigens Herr Eilers. Er sagte zur Haltestelle: „Hau doch ab!“

Plötzlich fuhr die Haltestelle Arme, Beine, besser gesagt Rollen, eine Nase und Augen aus und rief: „Setz dich hin!“. Herr Eilers setzte sich in die Bushaltestelle, und schon rollte sie los. Sie hieß übrigens Dennis.

Da kam das Abrissteam. Die verständigten die Polizei. Dennis brachte Herrn Eilers zur Arbeit und kletterte auf einen Wolkenkratzer. Die Polizei gab auf.

Für das Jahr 2012 sind auch schon alle Geschichten geschrieben und alle Bilder gemalt. In den kommenden Monaten werden nun alle Bücher produziert, und in der Vorweihnachtszeit an die neuen „Ersten“ verschenkt!