„Moderator statt Diktator!“

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Fußball und Führung“ lesen Sie heute den zweiten Teil. Für alle überraschend hat TRAINER INITIATIV das Ziel Meisterschaft formuliert. Blog.17 fragte nach, wie er eine solche Ambition realisieren will:

blog.17:

Herr T-initiativ, Sie haben das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Ist das mit ihrer Mannschaft wirklich umsetzbar?

T-initiativ:

Ich wollte meiner Mannschaft eine Vision geben. Sicher, das Ziel ist sehr ambitioniert, aber ich habe großes Vertrauen in meine Mannschaft. Zusammen können wir das schaffen, wenn alle davon überzeugt sind. Aber von allein geht das natürlich nicht!

blog.17:

Wo setzen Sie den Hebel an?

T-initiativ:

Bei jedem einzelnen Spieler genauso wie beim ganzen Team! Jeder kann noch besser werden und wir können noch besser zusammen harmonieren. Da heißt es viel sprechen, kommunizieren und dem Anderen helfen. Gemeinsame Begeisterung für ein großes Ziel vermag Kräfte freizusetzen, mehr als man ahnt! Aber ich werde mir auch Unterstützung organisieren, denn ich kann nicht alles allein machen.

blog.17:

Wie sieht diese Unterstützung aus?

T-initiativ:

Darüber reden wir natürlich vor allem intern und ich werde die Bedürfnisse meiner Spieler mit in Betracht ziehen. Aber sicher ist, dass wir Experten mit ins Boot holen wollen, ob im mentalen, physischen oder analytischen Bereich. Ich sehe mich als Hauptverantwortlicher in einem Team von Experten, mehr Moderator als Diktator.

blog.17:

Aber muss nicht einer sagen, wo es lang geht?

T-initiativ:

Die Zeiten sind vorbei. Ich muss meine Spieler überzeugen, nicht zwingen. Wenn sie selbst nicht an unser Ziel glauben, ich sie nicht mitreißen kann, werde ich es nicht schaffen. Außerdem wünsche ich mir Spieler mit viel Selbstverantwortung, keine Roboter. Ich werde sie aber bei allem unterstützen, das ist mein Job!

blog.17:

Klingt gut, aber was passiert, wenn es mal nicht rund läuft?

T-initiativ:

Das halten wir aus, wenn wir als Team funktionieren. Menschen machen Fehler, das gilt für mich und meine Spieler. Wir haben aber großes Vertrauen in uns, deshalb werden wir kleinere Rückschläge bewältigen.

blog.17:

Dann drücken wir die Daumen und sprechen uns im Sommer wieder!

In der nächsten Ausgabe unserer Interviewreihe „Führung und Fußball“ treffen wir auf den TRAINER INTEGRATIV.

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