Sternenkicker erspielen große Spende für die Sternenbrücke

Ich hatte es ja schon angekündigt: am Mittwoch fand zum vierten Mal unser Sternenkicker-Fußballturnier zur Unterstützung des Kinderhospizes „Sternenbrücke“ statt und es war trotz des „Bremer Wetters“ ein voller Erfolg: 15.000 Euro an Spenden wurden von deepblue noch aufgerundet, so dass wieder die stolze Summe von 20.000 Euro an die Sternenbrücke übergeben werden kann.

Die Initiatorin der Sternenbrücke, Frau Nerge, übergibt den Siegerpokal an Michel Dinzey und nimmt wenig später den symbolischen Scheck entgegen.

Von Kindern der Sternenbrücke gebastelte Pokale für die Sternenkicker!

Beim Fußballturnier im Stadion von Regionalligist SC Victoria Hamburg waren diesmal sieben Mannschaften dabei, hier die Abschlusstabelle:

1. Allstars

2. Sternenbrücke

3. Mixed Team

4. deepblue United

5. Cadooz

6. Delta Sport

7. Scholz&Friends

Wie ihr seht konnten sich wiederum die Allstars, ein Team von ehemaligen Profis allen Angriffen erwähren und ihren Titel verteidigen. Das Team, auch Dreamteam genannt, setzte sich wie immer aus sympathischen Ex-Profis aus den beiden Hansestädten Hamburg und Bremen zusammen – und das passt schon seit Jahren bei den Sternenkickern sehr gut zusammen!

Die Allstars: Thomas Vogel, Richard Golz, Marco Bode, Dieter Eilts, Stefan Schnoor, Marc Pomorin, Michel Dinzey, Frank Baumann und Frank Rost (fehlt noch auf dem Foto).

Erfolgreichster Torschütze war definitiv Michel Dinzey, dafür ließ seine Defensivarbeit etwas zu wünschen übrig und musste von den Anderen erledigt werden. Dabei trat besonders Frank Rost als eisenharter Verteidiger in Erscheinung. Im Tor stand dafür der immer noch außergewöhnlich bewegliche Richard Golz!

Allen Teilnehmern, Spendern und Unterstützern noch einmal vielen Dank für die Hilfe für die Sternenbrücke!

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Fußballtheorie

Es soll ja mal einen Fußballer gegeben haben, der bei Vertragsverhandlungen, als ihm vom Club ein Drittel mehr Gehalt geboten wurde, gesagt haben soll:

Ich will aber ein Viertel mehr!

Witze über Fußballer und ihre begrenzten kognitiven Fähigkeiten haben ja Tradition, aber erstens sind Bundesliag-Fußballer nachweislich schlauer als der Bundesdurchschnitt und zweitens ist die Welt des Fußballs in Sachen Statistik, Taktik auch ganz schön komplex, kompliziert, wenn nicht gar komplett irre geworden …

Früher reichte es zu wissen, dass ein Team aus 11 Freunden besteht und in diesen Zeiten spielte man auch noch mit den entsprechenden Trikots. Das waren die guten alten Zeiten, als Gerd Müller noch sein Erfolgsgeheimnis für die vielen Tore mit den Worten auf den Punkt brachte:

Ich konzentriere mich auf die freien Stellen im Tor!

Eine solche philosophische Wahrheit hört man heute kaum noch, weil es vermutlich deutlich analytischer zugeht.

Die Spieler sind heute ganz anders gefordert. Ein paar Semester Stochastik, Geometrie und am besten gleich noch Linguistik können da nicht schaden. Lauschen wir doch mal den Worten eines aktuellen „Konzepttrainers“:

Leute, denkt  an unseren Matchplan. Wir spielen anders als letzte Woche keine Raute, sondern eine flache Vier. Damit neutralisieren wir ihr Vertikalspiel von der Doppel-Sechs aus. Außerdem bekommen wir so gegen ihr 4-2-3-1 die Außen besser zu, trotz der inversen Außenverteidiger!

Peter ist verletzt, also macht Tom die falsche Neun. Denkt aber dran, dass das Direktspiel mit minimalen Ballkontakzeiten erfordert, vermeidet also unnötige Dribblings, außer ihr kommt in 1:1-Situationen.

Und ich hab euch schon letzte Woche gesagt, dass 78% der von halb links nach rechts geschossenen Bälle, die eine Höhe von mindestens 1 Meter 50 haben und im aüßersten Fünftel des Tores ankommen, zum Torerfolg führen! Und umgekehrt aus Symmetriegründen natürlich genauso.

Was waren das für schöne Zeiten früher, die Chancen auf Sieg noch 70:40 standen, als Otto Rehhagel an meiner Seitenlinie stand und mir zurief:

Greif den an, der kann das nicht!

oder der Trainer Franz, wenn er nicht gerade gedankenversunken, mit Händen in den Taschen, über den Platz ging, sagte:

Geht’s raus und spielt Fußball!

Ach, war das schön, aber die Zeiten sind vorbei! Heute heißt es büffeln, pauken, lernen, damit man überhaupt eine Chance hat. Wie bei den Schachspielern – ohne Theorie geht’s einfach nicht mehr!

Immerhin habe ich eine Seite entdeckt, auf der ich nun einen Online-Kurs absolvieren kann: spielverlagerung.de

Leider geil!

deepblue Sternenkicker

Seit vielen Jahren unterstützen wir mit unserer Agentur deepblue das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg. Schon über 160.000 EUR wurden durch verschiedene Events gesammelt und insbesondere für die Finanzierung eines speziellen Schmerztherapeuten genutzt.

In diesem Jahr soll wieder Fußball gespielt werden, wie schon in den vergangenen zwei Jahren: am kommenden Mittwoch spielen Kundenteams, ein Team der Sternenbrücke sowie das sogenannte „Dreamteam“ von ehemaligen Fußballprofis das deepblue-Sternenkicker-Turnier. Im Dreamteam stehen in diesem Jahr zum Beispiel Frank Rost, Frank Baumann, Stefan Schnoor, Dieter Eilts, Marc Pomorin, Thomas Vogel, Rodolfo Cardoso, Richard Golz, Frank Neubarth und Michel Dinzey. Mal sehen, wie fit alle sind!

In den letzten beiden Jahren konnte sich das Dreamteam sportlich immer durchsetzen, aber ihr ahnt schon, dass das nicht wirklich wichtig ist. Wichtig ist, dass die Sternenbrücke jeweils fast 20.000 EUR Unterstützung bekam!

Also Danke an alle Unternehmen, die mitspielen oder auch nur unterstützen, in diesem Jahr zum Beispiel Delta Sport und Cadooz!

„Moderator statt Diktator!“

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Fußball und Führung“ lesen Sie heute den zweiten Teil. Für alle überraschend hat TRAINER INITIATIV das Ziel Meisterschaft formuliert. Blog.17 fragte nach, wie er eine solche Ambition realisieren will:

blog.17:

Herr T-initiativ, Sie haben das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Ist das mit ihrer Mannschaft wirklich umsetzbar?

T-initiativ:

Ich wollte meiner Mannschaft eine Vision geben. Sicher, das Ziel ist sehr ambitioniert, aber ich habe großes Vertrauen in meine Mannschaft. Zusammen können wir das schaffen, wenn alle davon überzeugt sind. Aber von allein geht das natürlich nicht!

blog.17:

Wo setzen Sie den Hebel an?

T-initiativ:

Bei jedem einzelnen Spieler genauso wie beim ganzen Team! Jeder kann noch besser werden und wir können noch besser zusammen harmonieren. Da heißt es viel sprechen, kommunizieren und dem Anderen helfen. Gemeinsame Begeisterung für ein großes Ziel vermag Kräfte freizusetzen, mehr als man ahnt! Aber ich werde mir auch Unterstützung organisieren, denn ich kann nicht alles allein machen.

blog.17:

Wie sieht diese Unterstützung aus?

T-initiativ:

Darüber reden wir natürlich vor allem intern und ich werde die Bedürfnisse meiner Spieler mit in Betracht ziehen. Aber sicher ist, dass wir Experten mit ins Boot holen wollen, ob im mentalen, physischen oder analytischen Bereich. Ich sehe mich als Hauptverantwortlicher in einem Team von Experten, mehr Moderator als Diktator.

blog.17:

Aber muss nicht einer sagen, wo es lang geht?

T-initiativ:

Die Zeiten sind vorbei. Ich muss meine Spieler überzeugen, nicht zwingen. Wenn sie selbst nicht an unser Ziel glauben, ich sie nicht mitreißen kann, werde ich es nicht schaffen. Außerdem wünsche ich mir Spieler mit viel Selbstverantwortung, keine Roboter. Ich werde sie aber bei allem unterstützen, das ist mein Job!

blog.17:

Klingt gut, aber was passiert, wenn es mal nicht rund läuft?

T-initiativ:

Das halten wir aus, wenn wir als Team funktionieren. Menschen machen Fehler, das gilt für mich und meine Spieler. Wir haben aber großes Vertrauen in uns, deshalb werden wir kleinere Rückschläge bewältigen.

blog.17:

Dann drücken wir die Daumen und sprechen uns im Sommer wieder!

In der nächsten Ausgabe unserer Interviewreihe „Führung und Fußball“ treffen wir auf den TRAINER INTEGRATIV.

Gefälschte Goldmünzen

Und wieder wartet eine logische Herausforderung auf unsere vier Rätselhelden Gerd, Uwe, Franz und Günter.

In den Tiefen eines Hauses in der Schweiz werden sie von einem weltbekannten Herrscher mit Namen Josef um Rat gefragt. Im Keller zeigt er ihnen nämlich 10 riesige Haufen Goldmünzen, die alle völlig identisch aussehen.

Einer dieser Haufen besteht nur aus Fälschungen. Die gefälschten Münzen sind nicht von den echten zu unterscheiden, aber sie wiegen 1 g weniger als die echten, also nur 9 g statt 10 g.

Josef steht auch eine digitale Waage als Hilfsmittel zur Verfügung, allerdings darf er diese nur ein einziges Mal benutzen, also nur ein einziges Mal etwas wiegen.

Wenn ihr mir helft, dieses Rätsel zu lösen, lade ich euch zu meiner nächsten Weltmeisterschaft nach Brasilien ein!

Da werden unsere Helden natürlich sofort hellhörig, denn sie sind ja bekanntermaßen alle große Fußballfans.

Wie lässt sich mit einmaligem Wiegen der Haufen mit den gefälschten Münzen identifizieren?

Wohnungslose kicken in Bremen

Heute und morgen werden in Bremen die Deutschen Meisterschaften im Straßenfußball ausgetragen, bei der insbesondere Wohnungslose und andere sozial ausgegrenzte Menschen aus ganz Deutschland mitspielen.

Hauptveranstalter ist der Kieler Verein Anstoß!, in Bremen sind in diesem Jahr der SV Werder Bremen und die Innere Mission Co-Veranstalter und deshalb habe ich eben als CSR Botschafter von Werder ein paar Begrüßungsworte an die Teams gesprochen.

Infos zu diesem Event findet ihr auf der Website von Anstoß!